Standards, Webservices, Portalplanung

Leitung und Partner:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz; Trierer Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften

Laufzeit:

Oktober 2017 bis September 2019

Arbeitsgruppe:

Berlin:
Axel Herold

Mainz:
Ute Recker-Hamm M.A., Peter Hinkelmanns M.A. (bis 31.12.2017)

Trier:
Stefan Büdenbender

  1. Aufgaben und Ziele

Das Zentrum Historische Lexikografie wird die Sprachstadienwörterbücher der Projektpartner sowie die Daten der Erstausgabe des Grimmschen Wörterbuchs („Deutsches Wörterbuch“) für die umfassende Online-Nutzung bereitstellen. Damit diese lexikografischen und bibliographischen Daten gezielt nach verschiedenen Kriterien durchsucht und aggregiert werden können, müssen zunächst die jeweils verwendeten Formate vereinheitlicht werden. Das Arbeitspaket 2 widmet sich im Rahmen der Entwicklung eines standardisierten Wörterbuch- und Artikelformats dieser Aufgabe.

Um einheitliche Abfrage- und Filtermethoden auf die unterschiedlichen lexikalischen Ressourcen anwenden zu können, werden im Arbeitspaket 2 verbindliche (Programmier)schnittstellen für den Aufruf dieser Methoden (Webservices) entwickelt. Mit Hilfe der Webservices ist es dann zum Beispiel möglich, neuartige Zugriffs- und Darstellungsweisen zu erproben – nicht nur projektintern (Arbeitspaket 7) sondern prinzipiell für jede Nutzerin.

Die Portalplanung als dritter großer Aufgabenbereich des Arbeitspakets soll die Erstellung einer benutzerfreundlichen Webseite vorbereiten, die auf der Basis der zugrundeliegenden Webservices einen direkten, browser-basierten Zugriff auf die Recherchemöglichkeiten der verschiedenen Wörterbücher und Literaturverzeichnisse ermöglicht. Die Überlegungen und Ergebnisse des Arbeitspakets 7 fließen in die Planung dieses Portal mit ein.

Die drei Hauptthemen des Arbeitspakets stecken damit den technischen Rahmen für eine Infrastruktur ab, die auf die Speicherung und Abfrage von historisch-lexikografischen Daten spezialisiert ist. Standardisierungen und die konsequente Verwendung von Webservices ermöglichen es dabei, mit vergleichsweise geringem Aufwand weitere lexikografische Daten zukünftig in die ZhistLex-Infrastruktur zu integrieren.